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  • AutorenbildPascal Nufer

Kann das Lädeli bleiben?

Der Popup-Quartierladen im Inneren Lind will bleiben, das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Am Donnerstag entscheidet eine ausserordentliche Trägerschafts-Versammlung, ob der neu gestaltete Laden mit Selbstbedienung und Self-Checkout bleiben darf oder nicht.

 



Seit Mitte August leuchten die Schaufenster des Lädelis an der Sankt Georgenstrasse 34 täglich von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr, sogar am Wochenende. Aus dem einstigen Tante-Emma-Laden ist ein moderner «Hofladen in der Stadt» geworden, mit Bio-Produkten von Landwirtschaftsbetrieben der Region.

 

Lichter aus?

«Hofladen in der Stadt» nennt die neue Laden-Betreiberin «Holabox» ihr Konzept. Im Nu überzeugte sie damit eine Arbeitsgruppe, die nach der Schliessung des alten Quartierladens im Sommer eine neue Lösung suchte. Schnell hätten auch die Quartierbewohnerinnen und Bewohner das neue Konzept mit den erweiterten Öffnungszeiten und dem kleineren Sortiment angenommen, so das Fazit der Arbeitsgruppe. Noch bis Ende Jahr läuft aber der Laden nur als Versuchsbetrieb. Eine ausserordentliche Genossenschaftsversammlung wird am Donnerstag entscheiden, ob daraus ab Januar ein normaler Mietvertrag wird oder ob im einstigen «Lädeli» am 31. Januar endgültig die Lichter ausgehen.

 

Wichtigster Standort

Die Betreiberin «Holabox» sieht den Versuch als grossen Erfolg und sagt, sie sei gekommen, um zu bleiben. «Holabox» betreibt in Winterthur weitere Läden mit Selbstbedienung- und Self-Checkout, der Standort im Inneren Lind ist für sie bereits zum wichtigsten Standort geworden. Auch die Arbeitsgruppe wertet die Versuchsphase als gelungen und empfiehlt deshalb den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern, den Betreibern der «Holabox» ab Januar einen unbefristeten Vertrag auszustellen und damit dem Quartier weiterhin einen Laden zu erhalten.

 

Rücktritte und Neuwahlen

Am Donnerstag, 14.12. wird eine ausserordentliche Versammlung der Ladengenossenschaft also darüber befinden, ob aus dem Versuchsbetrieb ein Dauerbetrieb werden soll. Die heutige Präsidentin Andrea Renggli hat auf dieses Datum hin zusammen mit drei weiteren Verwaltungsmitgliedern ihren Rücktritt bekannt gegeben. Die Arbeitsgruppe «Neues Lädeli» stellt sich zusammen mit weiteren Personen als Ersatz zur Wahl.

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